Ksenija Sidorova ist SHMF-Porträtkünstlerin
Das Akkordeon wurde offiziell zum Instrument des Jahres gekürt. Passend dazu schreibt das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) Geschichte und widmet sein Künstlerporträt zum ersten Mal einer Akkordeonistin: Ksenija Sidorova. Die Musikerin wurde in Lettland geboren, an der Royal Academy of Music in London ausgebildet und lebt heute im sonnigen Sizilien. In ihrer Arbeit verbindet sie die tiefe Melancholie der osteuropäischen Seele mit der akademischen Avantgarde und zeitgenössischer Klassik. In diesem Festivalsommer präsentiert sie ein breites Spektrum aus neun verschiedenen Programmen, das von intimer Kammermusik bis zum großen Orchesterkonzert reicht. Wir haben mit ihr über Klischees, logistische Marathons und die besondere Magie des Festivals gesprochen.

Frau Sidorova, das Akkordeon ist das Instrument des Jahres und Sie stehen beim Schleswig-Holstein Musik Festival im Mittelpunkt des Künstlerporträts. Mit welchen Ideen wollen Sie als weltweite Botschafterin Ihres Instruments alte Klischees endgültig ausräumen?
Für mich ist es vor allem eine riesige Ehre. Ich freue mich unglaublich, dass das Festival mir so viel Vertrauen entgegenbringt und mich das Akkordeon in so vielen unterschiedlichen Facetten präsentieren lässt. Die Festivalleitung hat mir von Anfang an gesagt, ich solle groß denken und mich durch nichts einschränken lassen. Das habe ich getan und alle meine Projektvorschläge wurden angenommen. Die Zusammenarbeit war dadurch extrem unkompliziert und macht einfach Spaß. Jetzt freue ich mich darauf, dem Publikum das Ergebnis zu zeigen. Die Menschen hier sind wirklich besonders. Manchmal kaufen sie Karten, ohne das genaue Programm zu kennen, einfach weil sie dem Festival so sehr vertrauen. Ich hoffe und bin mir eigentlich sicher, dass sie nicht enttäuscht werden. Es wird großartig, all die Freunde und Kollegen wiederzutreffen, mit denen ich diese Programme auf die Bühne bringe.
Wie sind Sie überhaupt zur Musik gekommen und wie haben Sie das Akkordeon für sich entdeckt?
Das fing alles an, als ich etwa sechs Jahre alt war. Meine Großmutter hat mir damals mein erstes Akkordeon geschenkt. Damit ging die Reise los, der Samen war gesät. Später war das Spielen erst mal unser gemeinsames Sommerhobby, einfach eine Beschäftigung, um das Gehirn in den Ferien fit zu halten. Das war kurz bevor ich in die Schule kam. Meine Eltern dachten sich anfangs nicht viel dabei und glaubten, das sei nur eine Phase. Aber als sie sahen, wie viel Spaß ich daran hatte, fragten sie mich, ob ich tiefer einsteigen will und wir nach einem Lehrer suchen sollen. Das haben wir gemacht, und am Ende wurde daraus eine riesige Leidenschaft. Mir hat es von Anfang an Spaß gemacht, auf der Bühne zu stehen. Gleichzeitig wusste ich, dass ich hart arbeiten muss, um dort zu bleiben. Es ist nicht immer alles nur rosig, man braucht eine Menge Disziplin. Ich finde es allgemein wunderbar, wenn Kinder diese Erfahrung machen, sei es durch Musik, Sport oder eine andere Kunstform. Für mich war es der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft.
Sie betonen oft, wie sehr Sie die Herkunft des Akkordeons als Instrument des Volkes schätzen, das die Menschen in Freud und Leid begleitet. Gleichzeitig haben Sie an der Royal Academy of Music studiert und zeigen, wie vielseitig das Instrument abseits der Volksmusik ist. Wie gelingt Ihnen der Spagat zwischen Tradition und moderner Klassik im Konzert?
Ich schätze diese Volksnähe des Akkordeons wirklich sehr. Es hat die Menschen schon immer bei den unterschiedlichsten Anlässen begleitet, von Hochzeiten bis zu Geburtstagen. Im Zweiten Weltkrieg gab es zum Beispiel einen riesigen Boom, weil das Instrument so leicht transportabel ist. Man konnte es einfach mit in den Wald nehmen und überall spielen. In Italien, genauer gesagt in Castelfidardo bei Ancona, gab es damals über 50 Akkordeonfabriken. Heute sind es zwar deutlich weniger, aber es zeigt, wie groß die Nachfrage war und eigentlich immer noch ist. Egal wo ich hinkomme, ob Orchestermusiker, Backstage-Mitarbeiter oder die Fahrer, fast jeder hat irgendeine Verbindung zum Akkordeon. Entweder hat die Oma gespielt oder sie selbst. Das Instrument ist unglaublich bekannt. Ich mag das und möchte den Leuten das Akkordeon einfach aus einem etwas anderen Blickwinkel zeigen. Sie sollen erleben, dass es viel mehr kann als nur den vertrauten traditionellen Klang. Man hört es in der Popkultur, im Kino, auf der Straße und eben jetzt auch im Konzertsaal. Einige Komponisten nutzen das heute sehr klug. Sie lassen die traditionelle Tonsprache der Volksmusik in ihre Werke für den Konzertsaal einfließen. Das ist auch beim ersten Konzert mit Werken von Astor Piazzolla so. Ich komme gerade frisch aus der ersten Probe und man hört diese folkloristischen Wurzeln ganz deutlich. Ich liebe das, weil es die Menschen direkt anspricht. Es wirkt vertraut und gibt der Musik die besondere Würze, die wir annehmen und genießen sollten, anstatt vor ihr wegzulaufen.
Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, ob ein klassisches Werk überhaupt für das Akkordeon geeignet ist?
In den 1960er-Jahren gab es eine große technische Veränderung. Anstelle der fest vorgegebenen Akkorde hatten wir plötzlich Einzeltöne zur Verfügung. Dadurch wurde das Akkordeon zu einem vollkommen polyphonen Instrument, auf dem man praktisch alles spielen kann. Die Leute fingen damals an, alles Mögliche zu adaptieren, sogar Klavierkonzerte von Beethoven, bei denen sie sowohl den Orchester- als auch den Klavierpart spielten. Für das eigene Allgemeinwissen und zum Ausprobieren zu Hause ist das wunderbar, aber ich finde, es nimmt dem Stück oft seinen eigentlichen Sinn. Ein solches Werk braucht einen Solisten, der sein Können zeigt, und ein begleitendes Orchester. Wenn man nur einen einzigen Blasebalg hat, kann man das unmöglich alles auf einmal perfekt abbilden. Da geht viel verloren. Mein erstes Kriterium ist daher immer die Frage, ob das Stück durch das Akkordeon gewinnt oder verliert. Ich entscheide das von Fall zu Fall und überlege, ob ich dem Werk etwas Neues geben kann. Klingt es dadurch anders und so überzeugend, dass die Leute sagen, dass es perfekt passt? Manchmal lautet die Antwort Ja, manchmal Nein. Und mein ganz persönliches Kriterium ist natürlich, ob mir das Stück gefällt. Ich muss selbst daran glauben, denn nur dann nimmt mir das Publikum die Interpretation ab. Wenn ich nicht dahinterstehe, springt der Funke nicht über.
Ein Werk, an das Sie fest glauben, sind die Goldberg-Variationen von Bach. Sie sind ein besonderer Höhepunkt Ihres Porträts und werden in Meldorf aufgeführt. Zusammen mit dem italienischen Akkordeonisten und Komponisten Pietro Roffi präsentieren Sie das Projekt „Goldberg Rework“. Was erwartet das Publikum?
Das ist wirklich ein spannendes Projekt. Jeder kennt die Goldberg-Variationen als monumentales Meisterwerk, das für jeden Musiker eine enorme Herausforderung darstellt. Ich habe mich bisher auch nur in diesem Duo an das Stück herangewagt, die Soloversion spiele ich nicht. Was mich an Pietros Bearbeitung fasziniert hat, ist seine völlig neue Herangehensweise. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würde man mit Komponisten aus ganz verschiedenen Epochen und Ländern zu Abend essen. Er beleuchtet jede Variation aus einem anderen Blickwinkel. Eine Variation ist im Stil von Erik Satie gehalten, eine andere erinnert an Ennio Morricone und an einer Stelle blitzt sogar Coldplay auf. Es ist eine echte Neuinterpretation. Da auf dem Akkordeon all diese Stilgrenzen verschwimmen, können wir dieses neu arrangierte Werk fantastisch auf die Bühne bringen. Die Grundstruktur und die Länge des Originalstücks bleiben erhalten, aber alles erscheint in einem neuen, absolut überraschenden Licht. Als ich die Partitur zum ersten Mal gesehen habe, dachte ich sofort, dass das etwas völlig Neues ist und wir das unbedingt machen müssen. Ich genieße es sehr, dass wir zu zweit auf der Bühne stehen und das Potenzial des Instruments verdoppeln können.
Vor dem Konzert in Meldorf sind Sie mit einem Soloprogramm in Husum zu erleben. Worauf können sich die Zuhörer dort freuen?
Jedes Konzert ist für mich eine Reise. Beim Duo-Projekt ist es wie ein Abendessen mit verschiedenen Komponisten, bei meinem Solorezital reise ich durch verschiedene Epochen und Zeitalter. Das Spektrum reicht von Philip Glass über Bach bis hin zu Originalwerken, die direkt für das Akkordeon geschrieben wurden. Ich decke also wieder eine große Bandbreite an Stücken ab, die mir am Herzen liegen und mich emotional berühren. Ich hoffe natürlich, dass sie auch das Publikum erreichen. Es sind einige typische Akkordeonkompositionen dabei, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm ziehen. Ich hoffe, die Zuhörer lassen sich offen und neugierig auf diese Reise ein.
Auf welche anderen Programme freuen Sie sich besonders und wie bereiten Sie sich auf die so unterschiedlichen Besetzungen und Probenphasen vor?
Das ist im Grunde die größte Herausforderung, das wird mir erst jetzt so richtig bewusst. Letztes Jahr war ich Residenzkünstlerin beim Bodenseefestival, wo ich deutlich weniger Konzerte hatte und mehr Zeit dazwischen lag. Diesmal ist es ein echter Marathon. Das erfordert eine ganz neue Dimension der Vorbereitung , die schon lange vor meiner Anreise begonnen hat. Ich saß wochenlang zu Hause vor ausgebreiteten Kalendern. Ich musste genau planen, wie ich all diese Stücke in meine Finger und vor allem in meinen Kopf bekomme. Wenn man versucht, an alle Konzerte gleichzeitig zu denken, wird man verrückt. Man darf sich von der schieren Zahl der Auftritte nicht erdrücken lassen. Ich nehme mir Tag für Tag vor, aber die logistische Vorarbeit musste natürlich im Vorfeld passieren. In meinem Kalender steht genau, wann ich was mit wem spiele und wie viel Probenzeit uns bleibt. Das ist eine echte logistische Meisterleistung. Wahrscheinlich kann ich erst nach dem Festivalsommer genau sagen, wie es gelaufen ist. Im Moment konzentriere ich mich immer auf das nächste anstehende Projekt. Heute gilt meine ganze Aufmerksamkeit dem Konzert in der Elbphilharmonie am Samstag. Im Hinterkopf habe ich schon das nächste Programm mit dem Titel „Piazzolla Reflections“ (6.+7.7.), das ich mit Freunden spiele, mit denen ich auch ein Album aufgenommen habe. Zu diesem Programm kehre ich unheimlich gerne zurück, und obwohl wir es länger nicht gespielt haben, sitzt es noch gut in den Fingern. Ich versuche einfach, ruhig und gelassen zu bleiben, weil ich weiß, dass die Vorbereitung stimmt.
Es gibt aber auch völlig neue Programme, die ich mit langjährigen Weggefährten erarbeitet habe. Mit dem Bariton Benjamin Appl bringe ich ein komplett neues Projekt auf die Bühne, das den Titel „Breath and Bone“ (22. /23. Juli) trägt. Es geht um Lieder, die einen durch das Leben und durch ganz unterschiedliche Emotionen begleiten, von Liebe und Verlust bis hin zu Abschied und Sehnsucht. Besonders freue ich mich auch auf ein weiteres Akkordeonkonzert, eine deutsche Erstaufführung des estnischen Komponisten Tõnu Kõrvits (20. Juli). Das spiele ich zusammen mit Paavo Järvi und seinem Estonian Festival Orchestra. Es ist ein ganz besonderes Ereignis für mich und ich bin glücklich, dass die Musiker direkt nach ihrem eigenen Festival in Estland nach Schleswig-Holstein kommen, um diese Premiere mit mir zu spielen. Hinzu kommen kammermusikalische Projekte, etwa mit dem Signum Saxophone Quartet, was eine völlig andere Klangwelt eröffnet (9./10.7.). Da spielen wir Stücke von Strawinskys „Petruschka“ bis hin zu Werken des panamaischen Komponisten Carlos Almarán, der im Grunde Popmusik schreibt. Das Spektrum ist also riesig. Meine langjährigen Kammermusikpartner des Goldmund Quartetts sind ebenfalls dabei (27./28.7.). Mit ihnen spiele ich Werke von Mozart bis zur Gegenwart, darunter wohl auch eine deutsche Erstaufführung. Ich versuche, mich Schritt für Schritt zu fokussieren. Die Konzerte, die erst im August stattfinden, habe ich im Kopf erst mal geparkt und konzentriere mich voll auf die kommenden drei Wochen. Es wartet unglaublich viel Musik auf mich, aber das ist eine wunderbare Herausforderung, die man im Leben nicht oft bekommt. Ich empfinde das als großes Privileg. Anstatt nervös zu sein oder Angst vor der eigenen Courage zu haben, versuche ich, die Situation anzunehmen, ganz im Moment zu sein und es einfach zu genießen. Das ist eine absolut einzigartige Gelegenheit und dessen bin ich mir vollkommen bewusst.
Sie spielen einige Ihrer Konzerte in Kirchen, zum Beispiel in Meldorf. Das Akkordeon in einem sakralen Raum verspricht eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre. Welche spirituelle Bedeutung hat das moderne Akkordeon für Sie in einer Kirche?
Genau das liebe ich an Schleswig-Holstein. Es gibt hier diese enorme Vielfalt an Spielstätten, von modernen Sälen wie der Elbphilharmonie über intime Schlossatmosphären bis hin zu alten Scheunen oder eben Kirchen. Man bekommt das ganze Spektrum geboten. In den kleineren oder historischen Räumen kommt das Publikum der eigenen Kunst oft am nächsten. Es zeigt, dass es beim Musikhören keine festen Grenzen gibt. Es ist fantastisch, dass man an solchen Orten spielen kann. Eine Kirche ist ein heiliger Ort, aber das gilt für die Kunst letztlich auch. Kunst ist dazu da, geschätzt, gesehen und gehört zu werden. Neben der wunderschönen Akustik betreten wir mit der Kirche ein ehrwürdiges Haus und bringen wunderbare Musik mit, die teils seit Jahrhunderten überdauert hat. Genau wie die Architektur dieser Kirchen hat auch unsere Musik Bestand. Die Räume nehmen das Instrument wunderbar auf und bringen seine Farben zum Leuchten. Ich empfinde es als Privileg, mit dem Akkordeon in Kirchen aufzutreten. Es passt einfach hervorragend dort hinein, sowohl von der Stimmung als auch von der Akustik her. Das Akkordeon ist ja wie eine kleine Orgel, die alle erdenklichen Klänge erzeugen kann. Ich freue mich sehr, dass ich diesmal so viele Kirchenkonzerte im Programm habe.
Sie waren schon früher als Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Das Festival ist stolz darauf, Dinge anders zu machen. Was macht für Sie die ganz persönliche Magie des SHMF und seiner vielen ehrenamtlichen Helfer aus, die Sie in diesem Jahr als Porträtkünstlerin besonders intensiv erleben?
Das Erste, was mir dazu einfällt, haben Sie eigentlich schon genannt: die ehrenamtlichen Helfer. Ohne sie gäbe es dieses Festival vermutlich gar nicht. Bei weit über 200 Konzerten an so vielen verschiedenen Orten gibt es im Hintergrund unendlich viel zu tun. Das betrifft ja nicht nur uns Künstler auf der Bühne, sondern vor allem die Logistik und die gesamte Organisation im Hintergrund. Ich schätze diese Arbeit enorm. Was das Festival außerdem so einzigartig macht, ist die treue Zuhörerschaft, die hier über die Jahre herangewachsen ist. Das war eine kluge Strategie der Festivalleitung, den Menschen immer wieder so kreative und abwechslungsreiche Programme anzubieten. Von zeitgenössischer Musik über Familienkonzerte bis hin zu großen Rockkonzerten ist in diesem Jahr wirklich alles dabei. Das Besondere ist auch, dass das gesamte Organisationsteam wie eine große Familie funktioniert. Alle wissen Bescheid, jeder ist mit jedem vernetzt. Eine neue Festivalausgabe nimmt im Hintergrund schon Gestalt an, lange bevor die Öffentlichkeit überhaupt davon erfährt. Dahinter steckt unglaublich viel Arbeit, vor der ich großen Respekt habe.
Und natürlich ist die gesamte Region wunderschön, eine richtige Urlaubsregion. Manchmal haben wir Glück mit dem Wetter, manchmal weniger. Für mich ist das eine ganz besondere Konzertsaison und ich bin glücklich, dass sich meine Beziehung zum Festival über die Jahre so vertieft hat. Mein allererstes Mal hier war als Gast an der Seite von Avi Avital, der in diesem Jahr übrigens auch wieder dabei ist und mit dem ich ein anderes Programm spiele (16./17.7.). Ich erinnere mich noch gut daran, dass das Festival schon damals einen ganz anderen Ansatz hatte als viele andere Events. Als ich vor über zehn Jahren das erste Mal ankam, fragte mich das Team direkt, ob wir nicht ein Video auf dem Dach drehen wollen. Ich habe natürlich sofort Ja gesagt, schließlich sind unsere Instrumente vollkommen mobil. Das Team hat einfach keine gedanklichen Schranken im Kopf, was Erwartungen oder Machbarkeit angeht. Sie halten die Möglichkeiten offen. Und ich glaube, wenn man sich selbst keine Grenzen setzt, kann man die besten Ergebnisse erzielen. Genau darin liegt die Magie des Festivals.
Alle Konzerte der Porträtkünstlerin gibt es unter www.shmf.de/sidorova
Tickets unter www.shmf.de oder Tel.: 0431 23 70 70